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Wallfahrtsweg „Sieben Schmerzen Mariens“
 Landschaft mit Silberweiden am Wallfahrtsweg im Kahlgrund
 Bildstock "Grablegung Christi"
1710 entstand zusätzlich zur Wallfahrtskirche „Maria zum rauhen Wind“ ein Wallfahrtsweg zwischen Alzenau und Kälberau mit sieben Bildstöcken zum Gedächtnis der sieben Schmerzen Mariens:
- Darbringung im Tempel (Weissagung Simeons)
- Flucht nach Ägypten
- Der 12-jährige Jesus im Tempel
- Passion: Jesus begegnet seiner Mutter Maria (4. Kreuzweg-Station)
- Kreuzabnahme
- Beweinung (Pietà)
- Grablegung
Der 2 km lange Fahrrad- und Wanderweg ist heute Teil des Europäischen Kulturweges Alzenau 2, den die Aschaffenburger Projektgruppe Archäologisches Spessartprojekt in den Jahren 2000-2003 kartografiert und beschildert hat. Die Bildstöcke sind im 20. Jahrhundert erneuert worden.
Der Weg verläuft von der Burg Alzenau durch den unteren Kahlgrund mit großen Silberweiden inmitten einer Feld- und Wiesenlandschaft, zunächst entlang der Kahl und Kahlgrundbahnlinie, dann entlang eines einmündenden Nebenbachs zum Ortsrand von Kälberau und über wenige Straßenzüge weiter zur Wallfahrtskirche. Schulklassen aus Kälberau haben in den Jahren 2002 bis 2006 junge Bäume auf der Strecke gepflanzt (Feldahorn, Schwarzerle, Eberesche, Schwarz-Pappel).
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